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Die KI-Funktionen, die Sie vermutlich abschalten sollten

Nicht weil KI gefährlich wäre, sondern weil einige Einstellungen für Sie eingeschaltet wurden und etwas tun, das Sie so nicht gewählt hätten.

Im vergangenen Jahr kamen KI-Funktionen standardmässig eingeschaltet in jene Software, die die meisten Schweizer Betriebe ohnehin betreiben. Die meisten sind harmlos. Vier verdienen einen bewussten Entscheid, und dieser dauert insgesamt etwa zwanzig Minuten.

Das ist kein Argument gegen KI-Nutzung. Es ist ein Argument gegen versehentliche Nutzung.

Erstens: Sitzungsaufzeichnung und -abschrift

Die automatische Abschrift interner Sitzungen erzeugt eine geschriebene, durchsuchbare, dauerhafte Aufzeichnung von Gesprächen, die zuvor gesprochen und vergessen waren. Diese Aufzeichnung kann eingefordert werden, abfliessen oder von jedem gelesen werden, der Zugang zum Ordner hat.

Manchmal will man sie. Bei einem Lohngespräch oder einer schwierigen Personalunterredung fast sicher nicht. Prüfen Sie, ob sie standardmässig läuft, und entscheiden Sie je Sitzungsart statt ein für alle Mal.

Zweitens: « Produktverbesserung » bei Geschäftskonten

Verbraucher- und Geschäftsbedingungen unterscheiden sich hier, doch die Einstellung wandert manchmal aus einem privaten Konto mit, das eine Kollegin hochgestuft hat. Das prüft man einmal je Werkzeug, statt es anzunehmen.

Drittens: automatische E-Mail-Entwürfe mit vollem Postfachzugriff

Eine Funktion, die Ihr ganzes Postfach liest, um Antworten vorzuschlagen, ist nützlich — und bedeutet zugleich, dass ein Assistent alles gelesen hat, auch die Nachrichten Ihres Anwalts. Entscheiden Sie, ob das in Ihrem Geschäft vertretbar ist. In einer Kanzlei oder Praxis eher nicht.

Viertens: Agenten mit Handlungsbefugnis

Der Beitrag vom 21. Juli behandelte das ausführlich. Die Regel bleibt: Was senden, zahlen, buchen oder löschen kann, braucht einen menschlichen Bestätigungsschritt — wie zuverlässig es in der Vorführung auch wirkt.

Wie man das zügig erledigt

Ein Nachmittag, eine Person, eine Liste Ihrer wichtigsten Werkzeuge. Verwaltungseinstellungen öffnen, ansehen, was läuft, aufschreiben, was Sie geändert haben und warum.

Diese Notiz lohnt die Aufbewahrung. Fragt in achtzehn Monaten jemand, warum eine Einstellung aus ist, ist « das haben wir im August 2025 entschieden, hier die Begründung » erheblich besser, als die Frage neu aufzurollen.

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