Interner Chat mit direktem Bezug auf Projekt, Ticket oder Beleg. Wer später dazukommt, sieht den Zusammenhang, statt eine Nachricht ohne Kontext.
Eine Rechnung ist strittig. Die Klärung passiert in einem Chat-Kanal, teils in einer Direktnachricht, teils in einem Telefonat, das niemand notiert. Entschieden wird, den Betrag zu kürzen. Vier Monate später fragt die Revision, warum, und die Begründung liegt in einem Kanal mit 4'000 Nachrichten, in dem die beteiligte Person nicht mehr arbeitet. Das Wissen war nie weg, es hing nur am falschen Ort, nämlich an einem Werkzeug statt an einem Vorgang.
Ein zweites Chat-Werkzeug braucht niemand. Diese fünf Punkte sind der Unterschied.
Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen. Der kleinere Teil ist die Lizenz für ein separates Chat-Werkzeug, die bei 40 Mitarbeitenden schnell im vierstelligen Bereich pro Jahr liegt. Der grössere Teil ist unsichtbar: die Minuten, die täglich dabei draufgehen, den Zusammenhang zwischen einer Nachricht und dem Vorgang wiederherzustellen, und die Fälle, in denen das nicht mehr gelingt, weil die Person das Unternehmen verlassen hat. Wenn bei Ihnen schon einmal eine Entscheidung neu getroffen werden musste, weil die alte Begründung nicht auffindbar war, kennen Sie die Kosten dieses Musters besser als jede Kennzahl.
Das Team-Modul ist für Schweizer Betriebe mit zehn bis achtzig Mitarbeitenden gebaut, bei denen die Arbeit über mehrere Orte verteilt liegt: Büro und Baustelle, Werkstatt und Aussendienst, Praxis und Administration. Typisch sind Handwerk und Bau, technische Dienstleistung, Treuhand, Beratung und Gesundheitsbetriebe, also überall dort, wo mehrere Personen zu einem Vorgang etwas beitragen und kaum jemand den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt.
Am meisten holt heraus, wer Gespräche führt, die unter den Beteiligten bleiben sollen: eine strittige Rechnung, eine Personalfrage, eine Reklamation mit Namen. Weil kein Administrator eine fremde Unterhaltung öffnen kann, müssen solche Gespräche nicht auf ein privates Telefon ausweichen, und sie bleiben an dem Vorgang, zu dem sie gehören.
Es gibt keine Kanalstruktur, die vorher entworfen werden muss. Unterhaltungen entstehen dort, wo ohnehin gearbeitet wird: am Projekt, am Ticket, am Beleg. Die Mitarbeitenden sind bereits als Benutzer angelegt, es braucht also keine zweite Einladungsrunde und keine zweite Passwortliste. Üblich ist, mit einem laufenden Projekt und einem Team anzufangen, Erwähnungen und Glocke eine Woche lang im Alltag zu benutzen und erst danach weitere Bereiche dazuzunehmen.
Was danach kommt, wächst von selbst: Jede Unterhaltung, die an einem Vorgang hängt, bleibt dort liegen und ist ein Jahr später noch am richtigen Ort. Mitnehmen müssen Sie wenig. Ein altes Nachrichtenarchiv lässt sich dort belassen, wo es liegt; es gibt keine Namenskonvention für Kanäle zu erfinden und keine Rollenmatrix zu pflegen, bevor die erste Frage gestellt werden kann.
Reden, melden, informieren — ohne dass jemand drei Programme offen haben muss.
Posteingang, Termine, Dokumente, Notizen: der Arbeitstag, nicht die Werkzeugkiste.
Vom ersten Kontakt bis zum unterschriebenen Vertrag, in einer durchgehenden Kette.
Was das Geschäft trägt: Aufträge, Bestände, Anlagen, Projekte, Tickets.
Was die Firma weiss, bleibt auffindbar — auch wenn jemand das Haus verlässt.
Achtzehn Module, eine Oberfläche, ein Login. Kein Flickenteppich aus Werkzeugen, die voneinander nichts wissen.
Wir zeigen Ihnen eine Unterhaltung, die an einem Projekt und an einem Beleg hängt, eine Erwähnung mit Glocke, die Suche mit Sprung in den Verlauf, und was eine Person sieht, die neu dazukommt. Ohne Vertrag, ohne Vorbereitung.