Ankündigungen, Richtlinien und Events an einem Ort statt verstreut über E-Mail, Chat und Aushang. Wichtige Beiträge lassen sich als Pflichtlektüre kennzeichnen, mit Bestätigung pro Person.
Eine neue Sicherheitsvorgabe geht per E-Mail raus. Zwei Teams lesen sie, eines übersieht sie zwischen 60 anderen Nachrichten, die Baustelle bekommt sie gar nicht, weil dort niemand tagsüber ins Postfach schaut. Drei Wochen später fragt jemand nach, und die Antwort wird zum zweiten Mal erklärt. Wenn die Revision wissen will, wer die Richtlinie zur Kenntnis genommen hat, beginnt die Suche in Postfächern und in einer Excel-Liste, die jemand von Hand geführt hat. Nicht die Kommunikation hat gefehlt, sondern der Nachweis.
Hinter dem einfachen Feed steckt das, was eine Mitteilung von einer Verpflichtung unterscheidet, diese fünf Punkte sind die Grundlage.
Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen. Wenn vier verbindliche Mitteilungen pro Jahr an 80 Mitarbeitende gehen und die Nachverfolgung heute über Postfächer und eine Excel-Liste läuft, sind das vier Mal Sammeln, Nachfassen und Abgleichen. Wer das schon einmal gemacht hat, kennt die Grössenordnung: ein halber bis ganzer Arbeitstag je Mitteilung, plus die Rückfragen, die entstehen, weil eine Information nicht auffindbar war. Der eigentliche Gewinn ist aber nicht die gesparte Zeit, sondern dass im Audit eine Liste existiert, statt einer Erinnerung daran, dass man die Mail ja verschickt habe.
Der Newsroom ist für Schweizer Betriebe gebaut, deren Belegschaft nicht den ganzen Tag am Bildschirm sitzt: Handwerk und Bau, Gastronomie, Pflege und Betreuung, Produktion, Detailhandel mit mehreren Filialen. Typisch sind zwanzig bis dreihundert Mitarbeitende, mehrere Standorte oder Schichten, und eine Geschäftsleitung, die heute über Mailverteiler, Gruppenchat und Aushang im Pausenraum informiert. Die Grösse allein entscheidet nicht; entscheidend ist, dass eine Mitteilung mehr als eine Abteilung betrifft.
Am meisten holt heraus, wer Mitteilungen zu verschicken hat, die eine Folge haben: Sicherheitsvorgaben, Arbeitszeit- und Hygieneregeln, Qualitätsanweisungen, Änderungen am Personalreglement. Dort zählt nicht, dass informiert wurde, sondern dass sich Monate später zeigen lässt, wer es zur Kenntnis genommen hat, und zwar namentlich.
Sie übernehmen die Abteilungen und Standorte, die Sie ohnehin im Personalbereich führen, und veröffentlichen eine erste Mitteilung an eine davon. Mitarbeitende melden sich mit ihrem bestehenden Zugang an; die Push-Benachrichtigung richtet sich beim ersten Öffnen auf dem Telefon ein. Wer lieber im Postfach liest, bekommt denselben Beitrag per E-Mail, mit Link zur Bestätigung. Dann nehmen Sie die nächste Richtlinie, dann die übernächste. Ein Startdatum für alle braucht es dafür nicht.
Danach bleibt es klein: ein fester Ort für Ankündigungen, Rückmeldung am Beitrag statt in Antwortketten, und eine Liste der offenen Bestätigungen, die Sie nicht pflegen müssen. Alte Rundmails und Aushänge lassen Sie liegen, wo sie sind; nacherfassen müssen Sie davon nichts. Sie beginnen mit dem, was ab heute verbindlich ist, und der Nachweis baut sich von da an mit jeder Mitteilung weiter auf.
Reden, melden, informieren — ohne dass jemand drei Programme offen haben muss.
Posteingang, Termine, Dokumente, Notizen: der Arbeitstag, nicht die Werkzeugkiste.
Vom ersten Kontakt bis zum unterschriebenen Vertrag, in einer durchgehenden Kette.
Was das Geschäft trägt: Aufträge, Bestände, Anlagen, Projekte, Tickets.
Was die Firma weiss, bleibt auffindbar — auch wenn jemand das Haus verlässt.
Achtzehn Module, eine Oberfläche, ein Login. Kein Flickenteppich aus Werkzeugen, die voneinander nichts wissen.
Wir zeigen Ihnen einen Beitrag aus Sicht der Geschäftsleitung und aus Sicht einer mitarbeitenden Person: veröffentlichen, Push erhalten, bestätigen, und die offene Liste sehen. Ohne Vertrag, ohne Vorbereitung.