Wiki, Dokumentenablage und Vorlagen an einem Ort, durchsuchbar durch den Assistenten. Was einmal dokumentiert ist, muss nicht ein zweites Mal erklärt werden.
Der Ablauf für die Jahresabgrenzung steht in einem Word-Dokument auf einem Laufwerk, die Ausnahme dazu in einer E-Mail von 2024, und die eigentliche Begründung kennt die Person, die im Sommer pensioniert wird. Solange sie da ist, funktioniert alles, weil man fragen kann. Danach wird derselbe Ablauf neu erfunden, meist etwas schlechter, und die Ausnahme fällt beim ersten Mal durch. Das ist kein Dokumentationsproblem. Es ist ein Auffindbarkeitsproblem.
Abgelegt ist schnell, auffindbar ist die Arbeit, diese fünf Punkte übernehmen sie.
Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen. Der laufende Teil ist die Zeit, die täglich für Rückfragen draufgeht, deren Antwort im Haus bereits existiert, in vielen Betrieben zehn bis zwanzig Minuten pro Person und Tag. Der andere Teil kommt selten, aber teuer: der Austritt oder die Pensionierung einer Schlüsselperson. Wenn bei Ihnen schon einmal ein Ablauf nach einem Weggang neu erarbeitet werden musste, kennen Sie die Grössenordnung, und Sie wissen auch, dass der Schaden nicht in den Stunden liegt, sondern in den Fehlern der ersten Monate danach.
Gebaut ist das für Schweizer Betriebe zwischen etwa zehn und hundert Mitarbeitenden, bei denen Abläufe schriftlich vorliegen müssen: Treuhand und Beratung, technische Dienstleistung, Planung und Bau, Produktion mit Qualitätssicherung, Betriebe in Pflege und Bildung. Typisch sind Weisungen auf einem Laufwerk, Vorlagen in mehreren Fassungen und eine Handvoll Personen, die gefragt werden, sobald etwas unklar ist.
Am meisten trägt es dort, wo dieselbe Arbeit von wechselnden Personen erledigt wird: Teilzeitpensen, Stellvertretungen, Lernende, saisonale Spitzen. Je mehr Hände an einem Ablauf sind, desto häufiger wird er erklärt, und desto mehr bringt es, wenn die Erklärung einmal steht und beim nächsten Mal mit Quelle zitiert werden kann.
Sie laden hoch, was bereits existiert: Word-Dateien vom Laufwerk, PDF-Weisungen, Excel-Listen, Präsentationen. Beim Hochladen wird der Text ausgelesen, damit die Unterlage durchsuchbar wird; die Datei selbst bleibt im Originalformat und lässt sich öffnen wie vorher. Das Wiki füllt sich danach nicht am Stück, sondern entlang der Fragen aus dem Alltag: Wer eine Frage beantwortet hat, macht aus der Antwort einen Eintrag. Vorlagen für Verträge, Offerten und Berichte geben Sie einmal frei.
Danach verschiebt sich die Arbeit vom Erklären zum Ergänzen. Nicht mitnehmen müssen Sie die gewachsene Ordnerstruktur, die Namenskonvention aus dem letzten Jahrzehnt und die Dauerfrage, ob ein Dokument zum Kunden oder zum Projekt gehört: Es hängt an dem Vorgang, zu dem es gehört, und Sie suchen es über die Frage statt über den Pfad.
Reden, melden, informieren — ohne dass jemand drei Programme offen haben muss.
Posteingang, Termine, Dokumente, Notizen: der Arbeitstag, nicht die Werkzeugkiste.
Vom ersten Kontakt bis zum unterschriebenen Vertrag, in einer durchgehenden Kette.
Was das Geschäft trägt: Aufträge, Bestände, Anlagen, Projekte, Tickets.
Was die Firma weiss, bleibt auffindbar — auch wenn jemand das Haus verlässt.
Achtzehn Module, eine Oberfläche, ein Login. Kein Flickenteppich aus Werkzeugen, die voneinander nichts wissen.
Wir zeigen Ihnen einen Wiki-Eintrag, ein Dokument aus einer geprüften Vorlage, und eine Frage an den Assistenten, die aus beidem beantwortet wird, mit Verweis auf die Quelle. Ohne Vertrag, ohne Vorbereitung.