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+ Lager & Bestand

Vom Wareneingang bis zur Jahresinventur, vom Assistenten vorbereitet.

Hegyon bucht Eingänge, führt die Bestände nach FIFO oder Durchschnittspreis, schlägt Nachbestellungen vor und bereitet die Inventur vor, Sie geben die Freigabe. Schweizer Lager, ohne Tabellen.

01 · Das Problem

Lager ist nicht eine Zahl, sondern eine Geschichte.

Ein Artikel kommt rein, ein anderer geht raus, ein dritter wird reklamiert. Jede Bewegung muss in das Lager, ins Buchhaltungssystem, in die Bestandsbewertung und am Jahresende in den Inventurwert. Bei 500 Artikeln und drei Standorten ist das Resultat oft eine Excel-Datei, die nicht ganz stimmt, und eine Inventur, die in der Woche vor Silvester zwei Personen drei Tage beschäftigt. Genau dort, wo Lager und Buchhaltung sich unterscheiden, beginnen die Korrekturen, und die GeBüV-Fragen.

02 · Unter der Haube

Was Schweizer Lagerwirtschaft wirklich verlangt.

Hinter dem einfachen Bestand steckt eine vollständige Lagerwirtschaft mit Schweizer Bilanzanforderungen, diese fünf Punkte sind die Grundlage.

  • FIFO oder gleitender Durchschnitt, Bewertungsmethode pro Artikel oder pro Artikelgruppe, auch gemischt im selben Mandanten.
  • Mehrere Lager und Lagerorte, Hauptlager, Filialen, Aussenlager, Konsignation, jede Bewegung mit Quell- und Zielort.
  • Mobile Inventur per Barcode, Inventur am Handy, mit Barcode-Scanner und Differenzliste, kein Papier, keine Excel-Datei mehr.
  • Auto-Lagerbewegung bei Faktura, Eine Rechnung führt automatisch zum Ausgang. Eine Gutschrift führt zum Eingang. Eine Buchung, zwei Vorgänge.
  • GeBüV-konforme Inventurspur, Jede Bewegung, jede Bestandskorrektur, jeder Inventurabschluss wird mit dem vorherigen Eintrag gehasht, revisionssicher.
03 · Was es bringt

500 Artikel, 3 Lager, eine Jahresinventur, wie viel Zeit Sie sparen.

Eine durchschnittliche Schweizer KMU mit 500 Artikeln und drei Standorten verwendet traditionell rund 10 Stunden pro Monat auf Lagerpflege, Korrekturen, Nachbestellungen und Bestandsabgleich mit der Buchhaltung, plus rund 50 Stunden für die Jahresinventur, verteilt auf zwei Personen. Mit dem Assistenten fällt der Monatsaufwand auf rund 2 Stunden, weil Bewegungen automatisch verbucht und Bestellvorschläge bereits vorbereitet sind. Die Jahresinventur sinkt auf rund 12 Stunden, weil sie mobil per Barcode und mit Differenzliste läuft. Das sind 134 Stunden pro Jahr, bei einem Schweizer Stundensatz von CHF 50 entspricht das einer wiedergewonnenen Kapazität von CHF 6'700 pro Jahr. Der wertvollste Effekt: keine Überraschung mehr beim Treuhänder, wenn der Bestandswert in die Bilanz einfliesst.

04 · Für wen

Für welche Lager das gebaut ist.

Gebaut ist das für Schweizer KMU, die Ware wirklich anfassen: Handel mit erklärungsbedürftigen Produkten, Handwerk mit Material- und Ersatzteillager, kleine Fertigung, technischer Service mit Servicefahrzeugen als Aussenlager. Typisch sind einige hundert bis wenige tausend Artikel, ein bis fünf Lagerorte und eine Treuhandstelle, die am Jahresende einen belegbaren Bestandswert sehen will. Wer heute eine Excel-Datei pro Standort führt und sie am Monatsende zusammenrechnet, ist der typische Fall.

Am besten passt es zu einem überschaubaren Artikelstamm, der täglich bewegt wird: Handwerk mit Material auf dem Lastwagen, technischer Service mit Ersatzteilen, Handel mit einigen hundert Positionen. Dort entscheidet nicht die Tiefe des Systems, sondern ob die Zahl am Freitagnachmittag noch stimmt.

05 · Umstieg

Der Umstieg beginnt mit einer Artikelliste und einem Stichtag.

Sie exportieren Ihre Artikel als CSV, aus Excel, der Kasse oder dem bisherigen System: Bezeichnung, Einheit, Einstandspreis, Menge je Lagerort, wenn vorhanden Artikelnummer und Barcode. hegyon ordnet die Spalten zu, vergibt fehlende Artikelnummern und zeigt vor dem Import, was es für denselben Artikel unter zwei Schreibweisen hält. Zusammengelegt wird nichts von selbst. Die Anfangsmengen laufen als Eröffnungsbuchung auf einen Stichtag, den Sie setzen, damit später jede Bewegung einen Anfang hat.

Danach kommt wenig: keine Etikettierungsaktion vor dem Start, keine Lagerplatzcodierung, kein Projekt über ein Quartal. Sinnvoll ist, mit den Artikeln zu beginnen, die Umsatz machen oder regelmässig ausgehen, und den Rest beim ersten Zählen mitzunehmen. Was Sie nicht mitnehmen müssen, lassen Sie liegen: Karteileichen, die seit Jahren keine Bewegung hatten, und die gewachsene Formelwelt der alten Tabelle, deren Logik niemand mehr erklären kann.

06 · Die Plattform

Lager & Bestand ist ein Modul — hier ist der Rest.

07 · Häufige Fragen

Was Geschäftsführerinnen und Lagerverantwortliche zuerst fragen.

Wir führen den Bestand heute in Excel. Ab wann reicht das nicht mehr?

Solange eine Person bucht und ein Ort zählt, reicht Excel. Es bricht, wenn der Verkauf eine Menge zusagt, die der Monteur am Morgen schon mitgenommen hat. Was das kostet, lässt sich ausrechnen: Wenn eine Expressbestellung CHF 120 Zuschlag kostet und das dreimal im Monat vorkommt, ist das der Preis einer Zahl, die nicht stimmt. Dazu kommt der Termin, den Sie verschieben müssen.

Müssen wir den Anfangsbestand stichtaggenau übernehmen?

Ja, und das ist die einzige Arbeit, die wirklich vor dem Start liegt. Sie wählen einen Stichtag, erfassen die Mengen je Lagerort und den Einstandspreis, den Sie zuletzt bezahlt haben. Ab diesem Datum ist jede Veränderung eine Bewegung mit Grund, Person und Zeitpunkt. Ohne sauberen Anfang ist auch eine saubere Fortschreibung nicht möglich, und das ist später bei der Bewertung die erste Frage.

Was passiert, wenn der Lieferant weniger liefert als bestellt?

Der Wareneingang wird gegen die Bestellung gestellt. Geliefert, offen und zu viel stehen nebeneinander, bevor Sie buchen. Eingebucht wird die tatsächlich gelieferte Menge, die Restmenge bleibt offen und taucht bei der nächsten Lieferung wieder auf. Weicht der Einstandspreis von der Bestellung ab, wird die Abweichung angezeigt statt stillschweigend in den Lagerwert übernommen.

Was sagt unser Treuhänder zur Bewertung?

Die Methode wird pro Artikel festgelegt und bleibt dann stehen, weil das Stetigkeitsprinzip einen Wechsel mitten im Jahr schlecht verträgt. Zu jedem Stichtag lässt sich eine Bewertungsliste ziehen: Menge, Einstandspreis, Wert und die Bewegungen, aus denen der Wert entstanden ist. Ihre Treuhandstelle bekommt damit nicht eine Zahl für die Bilanz, sondern den Weg dorthin.

Können wir zählen, ohne den Betrieb zu schliessen?

Ja. Die Zählung läuft auf einen Stichtag, Bewegungen danach werden getrennt geführt und gegengerechnet. Gezählt wird abschnittsweise, Regal für Regal oder Lagerort für Lagerort, auch über mehrere Tage. Am Ende steht eine Differenzliste: Was fehlt, was zu viel ist, was auffällig oft abweicht. Jede Korrektur braucht einen Grund, keine Differenz verschwindet durch Überschreiben.

Wo liegen unsere Lagerdaten, und was davon sieht ein externes KI-Modell?

Die Daten werden in der Schweiz gehostet. Bevor etwas an ein externes KI-Modell geht, maskiert oder blockiert der Sensitive Data Guard personen-, vertrags- und finanzbezogene Inhalte; weitergegeben wird nur der freigegebene, nicht identifizierende Teil, unter Verträgen ohne Training. Für das Lager heisst das konkret: Einstandspreise und Lieferantenkonditionen sind finanzbezogene Inhalte und gehören zu dem, was gefiltert wird.

Wer darf Bestände korrigieren, und sieht man das hinterher?

Korrigieren darf, wer die Rolle dafür hat, und nur mit einem Grund: Bruch, Schwund, Zählfehler, Rücknahme. Die Korrektur ersetzt den alten Wert nicht, sie kommt als eigene Bewegung dazu. In der Audit-Kette steht jeder Eintrag mit Person und Zeitpunkt und ist mit dem vorherigen verknüpft, sodass nachträgliches Glattziehen auffällt statt zu verschwinden.

Was passiert mit Ware, die zurückkommt?

Die Rücknahme hängt an der Gutschrift und wird als eigene Bewegung mit eigenem Grund gebucht, nicht als stille Bestandserhöhung. Ob die Ware wieder verkäuflich ist, entscheiden Sie und nicht das System: Sie geben sie frei, buchen sie als Ausschuss aus oder legen sie zur Prüfung zurück. Im Artikelverlauf bleibt sichtbar, dass dieses Stück schon einmal draussen war.

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